Am Samstag morgen um 9.00 uhr starteten wir – Simon Riggenmann, Lukas Welte und Matthias Stocker – zu unserem Trip nach Bergamo, Italien. Nach einer angenehmen Fahrt kamen wir nachmittags in Mailand an. Dort schauten wir uns kurz den Domplatz an und machten uns gleich wieder auf den Weg Richtung Bergamo. Leider hatten wir keine detailierte Karte und auch kein Navi dabei und verließen uns deshalb auf die Verkehrsschilder. Schon nach kurzer Zeit hatten wir uns vollständig in die italienisch chaotische Autofahrerpsyche eingelebt und uns derart verfahren, dass wir volle drei Stunden für die 40 km nach Bergamo brauchten. Am Abend besuchten wir noch kurz den Wettbewerbsplatz und wurden dann zu einem hervorragenden Essen eingeladen. Bevor wir dann ins Hotel zurückkehrten nahmen wir noch an der Eröffnungsveranstaltung der Bergamoscienza auf dem Marktplatz der Stadt teil, bei der wir zwar kein Wort verstanden, aber trotzdem unseren Spass hatten.
Durch ein kalorienreiches Frühstück und ausreichend Schlaf gestärkt, liefen wir am folgenden Tag zu dem aufblasbaren Zelt, in dem der kleine RoboCup stattfand.

Es traten 6 Teams aus drei Ländern an:

  • CompluBot, Madrid, Spanien
  • Leonardo, Grosseto, Italien
  • RoboMagut, Bergamo, Italien
  • RoboToni & RoboBuff, Rom, Italien
  • von Neumann Robotic Team, Rom, Italien
  • wissmernet, Senden, Deutschland


Nach dem Setup am Morgen startete nachmittags der Wettkampf. Leider löste sich bereits im ersten Spiel der Prozessor des Torwarts in Rauch auf und wir mussten bis auf weiteres mit einem Roboter weiterspielen. Trotzdem erreichten wir noch den vierten Platz.
Neben dem Wettkampf war vor allem genügend Zeit sich mit den anderen Teams auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Leider viel zu bald mussten wir dann die Heimfahrt antreten. So kamen wir am Sonntag Nacht nach einer wunderschönen Autofahrt durch italienische Bergdörfer und schweizer Alpenpässe um 2:00 Uhr wieder zu Hause an.
Alles in allem war es zwar schade, dass uns die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, aber gelohnt hat es sich allemal. Wir freuen uns jetzt schon wieder, wenn es im nächsten Jahr wieder einen RoboCup in Bergamo gibt und wir vielleicht sogar etwas mehr Zeit mitbringen können.

 

Gruppenfoto

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